Hallensportfest - Fürth

Erstellt: Samstag, 16. März 2019 20:49
Geschrieben von Marcus Grun
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Bestleistungen am Fließband

Es war für den Nachwuchs wieder ein ganz besonderer Wettkampf, sie durften wie die „Großen“ in einer Leichtathletikhalle ihr Können unter Beweis stellen. Dass dieses Format ankommt, spiegelte sich in der Meldeliste mit 220 Teilnehmern wieder.
Während die Jungs Jonas Seling (Platz 3) und Neuling Tim Bachmann (Platz 10) beim Weitsprung auf Bestmarken gesprungen sind, mussten die Hürdenläufer ihre Nervosität vor dem ersten Sprint mit „Hindernissen“ ablegen. Am besten ist dies dem jüngsten Jahrgang gelungen und somit blieben Christoph Hanné (M12) und Antonia Müller (W12) mit 11,74 sec sowie 11,93 sec beide unter der 12 sec Marke und konnten sich am Ende jeweils über einen sehr guten 5. Platz freuen!
Veit Bestle kam in 12,17 sec auf Rang 6 ins Ziel und die W13-Mädls Johanna Westphal und Amelie Brandl sprinteten in 12,59 sec bzw. 12,68 sec ins Ziel.

Eine sehr gute Performance brachte Marie Wörner (W11) auf die Bahn. Sie sprintete die 50m in 7,94 sec und sicherte sich den 2. Platz in einem Feld von 25 Sprinterinnen! Elena Wunschik kam nach 8,88 sec ins Ziel. Im jüngeren Jahrgang der W10 zeigte sich Alissa Bader, sie kam nach 8,39 sec auf Platz 6 ins Ziel.
Jonas Seling hatte in einem sehr engen Rennen knapp das Nachsehen. Die ersten vier Sprinter kamen jeweils mit einem Hundertstel Abstand ins Ziel. Dennoch sicherte sich Jonas auch hier den Bronzerang in 8,23 sec.
Einen weiteren Podestplatz gab es beim Weitsprung. Mit guten Sprungserien kamen Alissa und Marie in ihren jeweiligen Endkampf. Während Alissa um 5 Zentimeter mit 3,40 m an Platz 3 vorbeisprang, sicherte sich Marie in 3,58 m und Rang 3 ihren zweiten Podestplatz an diesem Tag! Elena scheiterte um 8 Zentimeter an der 3m-Marke.
Auch die Jungs der U14 zeigten, dass das Training der letzten Wochen Früchte trägt. Veit und Christoph kamen zunächst ebenfalls beide in den Endkampf. Beide Athleten verschenkten teilweise noch deutlich am Brett, somit sind die 3,90 m und 3,88 m von Christoph und Veit nicht standesgemäß und lässt eher auf die Außensaison hoffen! Aufgrund einem engen Zeitplan kamen sie dann sehr knapp zum Sprint. Während Platz 6 mit 9,22 sec an Christoph ging, kam Veit 31 Zehntel dahinter ins Ziel.
Parallel dazu sprinteten Antonia und Amelie die 60 m Strecke nun ohne Hürden in 9,69 sec und 8,98 sec. Johanna ging seit langer Zeit wieder in ihren geliebten Kugelstoßring, in einem tollen Wettkampf – alle Stöße waren Bestleistungen – lieferte sie im sechsten und letzten Versuch ihren besten Stoß mit 6,62 m ab.

Die älteste Teilnehmerin aus Zirndorf war Josina Haußmann. Sie ging bereits in der Altersklasse U16 an den Start. Aufgrund der Ausschreibung kam für sie nur der Sprint in Frage. Aber hier lieferte sie einen tollen Lauf ab. Gegenüber dem Sprintcup konnte sie sich um weitere 18 Zehntel auf nun 8,91 sec steigern. Dies war am Ende für sie der Silberrang!

Nachdem den vielen Crossläufen im Winter, sollte bei diesem Wettkampf das Augenmerk bei der U14 auf den Schnellkraft-Disziplinen liegen, somit durfte wie bei den Jungs auch bei den Mädchen am Ende der Weitsprung nicht fehlen. Während Johanna bei diesem Wettkampf noch um 8 Zentimeter keine vier vor dem Komma hatte, zeigte sie, dass in den nächsten Wettkämpfen mit ihr zu rechnen ist. Amelie konnte die Trainingsleistungen nicht ganz in den Wettkampf portieren, drei der sechs Versuche waren am Ende ungültig. Aber sie zeigte wie so oft, dass sie keine Nerven hat –auch wenn sie diese vor dem Hürdenlauf zeigte - und setzte wieder einmal ihren letzten Versuch auf eine Bestmarke von 4,37 m – schade, dass am Ende lediglich drei Zentimeter zum Bronzerang fehlten.

Gut in den Wettkampf ist auch Antonia gekommen, die Sprünge zwei und drei waren beide Bestleistungen und sicherten ihr den Endkampf. Auf diesen musste sie am Ende aufgrund ihres 800m-Laufes leider verzichten – somit blieb Platz 7 und 3,84 m aus dem Vorkampf stehen!
Anders als außerhalb der Halle, mussten die 800m Läufer nun vier Runden absolvieren um auf ihre Distanz zukommen. Am besten gelang dies Jonas, er musste lediglich seinem Dauerrivalen Phil Scholl (LAC Quelle Fürth) den Vortritt lassen. Tim Bachmann musste bei seinem ersten Wettkampf so einige Erfahrungen für sich sammeln und lässt somit auf die nächsten Wettkämpfe positiv blicken.
Auch die ansonsten guten Crossläuferinnen Marie und Elena brachten ihr Leistungsvermögen nach einem langen Wettkampftag an diesem Tag leider nicht ganz auf die Rundbahn. Antonia lief in 2:55,41 min auf Rang vier.

Nach fünf Stunden purer Leichtathletik zeigten sich das Trainergespann Pam Gösl, Tina Pröger und Marcus Grun sichtlich zufrieden und blicken zuversichtlich auf die Freiluftsaison die am 4. Mai in Zirndorf beginnt. Ebenso erfreulich war, dass Zoé Brock und Louis Merklein der Veranstaltung als Kampfrichter zur Verfügung standen!