Hallensportfest - Fürth

Standortbestimmung für die Jüngsten

Das Fürther Hallensportfest ist für den Leichtathletiknachwuchs mittlerweile ein fester Bestandteil im Wettkampfkalender. Vereine aus ganz Bayern haben ihre Nachwuchssportler in die Leichtathletikhalle am Finkenschlag geschickt. Folglich war mit knapp 300 Teilnehmern eine große und starke Konkurrenz am Start, wie es sie selten in diesen Altersklassen gibt.

Den Auftakt lieferten Veit Bestle und Christoph Hanne (M11) ab. Mit einer satten Weitensteigerung von über 30 cm auf 3,65 m, bedeutete es für Christoph den 9. Platz. Veit konnte leider noch nicht an die Freiluftleistungen aus 2017 anknüpfen und sprang 3,36 m.

Einen durchaus couragierten Sprint brachte Christoph auf die Bahn. Mit 8,07 sec kratzte er nicht nur an der Sieben, sondern steigerte sich auch um fünf Zehntel. Seinen bis dato erfolgreichen Wettkampf schließ er mit dem 800er ab. Auch hier konnte sich der Hanné-Sprössling um neun Sekunden auf 3:03,16 min verbessern.

Relativ spät am Morgen ging es dann auch für das Mädchenquartett an den Start. Anna Tillmanns (W11) stand über die Sprintstrecke Christoph in nichts nach und konnte sich ebenfalls um fünf Zehntel auf 8,27 sec verbessern, Rang 7 von 26 Starterinnen!

Nachdem die Startblöcke um zehn Meter nach hinten auf die 60 m Startlinie umgebaut wurden, konnten auch Johanna Westphal, Hanna Roth und Amelie Brandl (W12) ins Geschehen eingreifen.
Während es für Johanna lediglich darum geht, ihre Schnelligkeit zu fördern (10,22 sec), ging es für Amelie um einen Podestplatz. Mit 9,12 sec und Platz 3 hinter Franziska Mahr (LG Eckental) und Lara Wagner (DJK Ingolstadt) gelang ihr das ganz gut. Hanna spurtete im ersten 60 m-Lauf zu 9,74 sec.

Premiere erfolgreich gemeistert. Neu aufgerückt in die Altersklasse U14 und sofort die Möglichkeit genutzt, an einem Kugelstoßwettbewerb teilnehmen zu können. Noch ist die Kugel eher ein Fremdkörper, aber mit 5,20 m und einer Endkampfteilnahme konnte Johanna zufrieden auf den Wettkampf zurückblicken.

Das Highlight, nicht nur für den Trainer, war wieder einmal die Staffel. Neu formiert musste sich das Quartett Hanna Roth – Anna Tillmanns – Amelie Brandl – Johanna Westphal der Konkurrenz stellen. Nachdem der erste Wechsel in der Generalprobe meist nicht funktioniert hat, war er im Wettkampf nahezu perfekt. Mit Silber und 30,71 sec konnten die vier Mädchen am Ende sehr zufrieden sein.

Heiß umkämpft war dagegen der Wettbewerb an der Sandgrube. Mit 3,48 m im dritten Versuch konnte sich Anna zwar nicht weiter im Wettkampfverlauf steigern, dennoch lässt ihr letzter Versuch mit 3,45 m und ca. 30 verschenkten Zentimetern hoffen!
Hanna konnte sich im großen Teilnehmerfeld der W12 mit 3,70 m über eine Leistungssteigerung von 15 cm freuen. Ganz eng wurde es bei Amelie, trotz lediglich zwei gesprungenen und gültigen Versuchen landete sie am Ende mit 4,16 m auf Rang vier. Auf die letzten drei Versuche musste sie dem engen Zeitplan geschuldet leider verzichten, der 800 m – Lauf fand parallel dazu statt.

Den Schlussstrich unter einen langen und anstrengenden Wettkampftag zog erneut die Mittelstrecke. Nachdem es für Johanna und Amelie schon die vierte Disziplin war, schnürten die Zwillingsschwester Anna und Julia Barth (LG Bamberg) zum ersten Mal ihre Spikes an diesem Wettkampftag. Folglich können Beide sehr zufrieden sein. Johanna kratzte zwei Zehntel an einer neuen Bestmarke, Amelie sicherte sich mit einer neuen Bestmarke (2:46,67 min) souverän den Bronzerang hinter dem obigen Zwillingsduo.