Bayerische Hallenmeisterschaften - München

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Horizontalspringerin sichert das Edelmetall

Die Vorzeichen waren durchaus gut. Nach 2 Jahren fanden endlich wieder die Bayerischen Hallenmeisterschaften im Münchner Olympiapark statt. Aus der Trainingsgruppe von Marcus Grun waren insgesamt fünf Athletinnen und Athleten gemeldet, hinzu kam Weit- und Dreispringerin Tina Pröger. Außerdem sollte auch seit langer Zeit wieder eine 4 x 200 m Staffel die Zirndorfer Farben vertreten.

Den Auftakt lieferte Tina Pröger und Christoph Hanné bei seinen ersten Landesmeisterschaften über die 60 m Hürden. Am Ende hat zwar etwas der Mut gefehlt, die Hürden mit der notwendigen Aggressivität anzugehen, dennoch konnte am Ende eine Bestleistung verbucht werden. Pröger zeigte sich zum Saisoneinstieg mit soliden Sprüngen. Am Ende kratze sie mit 11,95 m denkbar knapp an der 12 m Marke – dennoch ging hier der Sieg im Frauenwettbewerb nicht über Pröger.

Den überraschenden Tagesabschluss brachten dann die Kurzsprinterinnen ein. Eigentlich hätte zu späterer Stunde noch die Staffel starten sollen, diese musste aber wegen einer kurzfristigen Erkrankung leider abgesagt werden. Hanna Roth (8,50 s) und Nele Gösl (8,47 s) konnten bei ihren 60m Vorläufen an ihrer kurz zuvor aufgestellten Bestleistung erneut anknüpfen. Mit einem Wimpernschlag zog Amelie Brandl mit ihren 8,32 s aus dem Vorlauf in das A-Finale der besten Acht ein. Am Ende konnte sie sich mit Platz 7 und 8,29 s um einen Platz verbessern.

Tag zwei eröffnete Langsprinterin Amelie Brandl mit den 400 m. Das ausgegebene Ziel war klar, die 58,60 sec U20-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften zu unterbieten. Im schnelleren Zeitlauf musste sie sich zwar der Konkurrenz geschlagen geben, die Norm konnte aber mit neuer Bestleistung von 58,57 s nahezu auf den Punkt unterboten werden – Platz 4 hinter den drei Bundeskaderathletinnen Anna Becker, Emma Lindner und Elena Schernhardt.

Hanna und Nele stellten sich noch der 200 m Konkurrenz. Hanna ging die ersten 100 m sehr mutig an, am Ende haben dann leider noch ein paar Körner gefehlt. Während sich Nele mit 27,79 s über eine neue Bestleistung freuen durfte, verpasste Hanna mit 27,68 s diese denkbar knapp.

Den Schlusspunkt setzte Tina Pröger in einem spannenden Weitsprung der Frauen. Die Führung wechselte mehrmals zwischen Pröger und der Regensburgerin Anna Spatz.  Am Ende flug Spatz auf 5,80 m und somit fünf Zentimeter weiter als Pröger.