Bayerischer DAMM-Endkampf - Hösbach

Neun Mann aus der M 60 Truppe vertraten heuer die Farben der LA-Abteilung bei der Bayerischen Altersmannschaftsmeisterschaft in Hösbach. Dazu mussten erst einmal 185 km zurückgelegt werden, um an den Ort des Geschehens zu gelangen. Mit zwei Autos ging's in aller Frühe auf der Autobahn Richtung Aschaffenburg um rechtzeitig am Wettkampfort einzutreffen. Das hat auch ohne Verzögerungen geklappt, so dass es pünktlich um 12:00 Uhr losgehen konnte.

Erste Disziplin Weitsprung. Rudi Ullrich, Walter Wenkryn und Kurt Hundhammer waren auserkoren worden, möglichst große Sprünge zu machen. Den größten Sprung hat dabei der Rudi mit 4,51 m gemacht. Etwas rumgetrippelt ist Kurt, der aber trotzdem noch 4,31 m geschafft hat. Die beiden dürfen sich jetzt die Cognacs nennen, da sie sich im vergleich zum Vorjahr verbessert haben oder wie eben der Cognac, je älter umso besser. Der Walter hat noch einen Sicherheitssprung mit 3,42 m abgeliefert (fürs Sportabzeichen).
 
Weiter zum 100 m-Lauf mit Rudi und Kurt. Nix diesmal mit Cognacs. Mit 14,67 sec bzw. 14,86 sec haben sie die Vorjahresleistung nicht verbessern können (aber nach den großen Sprüngen?).
 
Dann die erste technische Disziplin, das Kugelstoßen. Willi Reichelt, Reinhold Seeberger und Kurt haben versucht, möglichst gut auszusehen. Kurt sind 10,09 m gelungen, Willi ist mit 8,98 m knapp an der Neumeter-Hürde gescheitert und Reinhold hat es auf 8,36 m gebracht.

Die Techniker hatten dann gleich als nächsten Programmpunkt den Diskuswurf zu absolvieren. Neben dem Willi und dem Reinhold sind hier noch Walter Wenkryn und Wolfgang Schoeppe in den Ring gestiegen. Und wer sagt es, die Jugend hat sich durchgesetzt.
Der Kleinste und Jüngste hat sie alle alt aussehen lassen. Walter hat (so weit mir bekannt ist) sein bestes Wettkampfergebnis erzielt und war mit 30,97 m der "Matador im Ring". Willi war ihm mit 30,91 m allerdings dicht auf den Fersen. Reinhold beließ es bei 25,90 m und Wolfgang, in den vergangenen Jahren immer unser zuverlässigster Punktesammler beim Diskuswurf, hatte für den Suppenteller diesmal offensichtlich nicht das richtige Gefühl. Als sonst sicherem Dreißigmeterwerfer gelangen ihm diesmal nur 29,81 m.

Während die Diskuswerfer noch bemüht waren die Scheibe auf eine lange Flugbahn zu schicken, sind die 3000 m-Läufer schon mal losgelaufen. Dierk Feddern, Erwin Gräbner und (schon wieder) der Rudi haben sich auf den Weg gemacht. Obwohl er das anstrengendste Programm von allen abarbeiten musste, ist der Rudi leichtfüßig in 13:01,20min die 3000 m gelaufen und hat sich dabei, immer in Gedanken an die noch folgende 4x100 m-Staffel, vornehm zurückgehalten. Den Platz nach ihm hat sich Erwin (auch ein Staffelläufer) in 13:27,87 min erobert. Dierk, der Älteste im Bunde, ist kurz nach Erwin mit einer Zeit von 13:42,45 min ins Ziel gekommen. Und schon sind wir bei der abschließenden 4x100 m Staffel. Bange Frage, halten das die Muskeln der strapazierten Körper überhaupt noch aus? Kurze Antwort, diesmal ist alles gut gegangen. Der extra angereiste Dr. Wolfgang Baresel hat als Schlussläufer der Staffel, besetzt noch mit Rudi, Kurt und Erwin, den anstrengenden aber doch zufriedenstellenden Wettkampf beendet. Die Zeit von 57,53 sec geht in Ordnung.

Mit einer Gesamtpunktezahl von 5009 hat sich die Mannschaft den zweiten Platz redlich verdient. Das sind 93 Punkte mehr als im Vorjahr. Also wie beim Cognac…

Die Siegerehrung wurde übrigens von Wolfgang Schoeppe vorgenommen. Der ist nämlich, falls es noch nicht alle wissen, seit März der Präsident des BLV. Nachträglich herzlichen Glückwunsch von unserer Seite.
 
Fazit: Dieser Wettkampf muss sein, alle Jahr wieder (wenns geht).