Bayerischer DAMM Endkampf - Hösbach

Es war fast wie im Vorjahr. Austragungsort des DAMM war wieder Hösbach, das Wetter (strahlend) schön wie immer, die Gegner waren die Selben und unsere Mannschaft war der vom Vorjahr auch sehr ähnlich. Nur ein neuer, junger Athlet, der heuer die Altersgrenze überschreitet, war zu unserer Verstärkung angetreten. Die Rede ist von Jörg Bergner der fleißig im Vorfeld die hundert Meter trainiert hatte. Die Übrigen waren schon alle mal mit von der Partie und sozusagen alte Hasen.

Aber gleich zum Wettkampf. Wie immer ging es los mit Weitsprung.

 

Rudi Ullrich, unser Weitsprungfloh schlechthin, hat gleich Maßstäbe gesetzt. Mit 4,57 m und 632 Punkten hat er die "Höchsteinzelwertungspunktzahl" der TSVler an diesem Tag erzielt. Kurt Hundhammer, diesmal gleich mit einem gültigen Versuch, ist 4,12 m gehüpft und hat gleich im nächsten Versuch 4,13 m "gepackt". Dem Gesetz der Serie folgend wäre er bei vier Versuchen vielleicht noch auf 4,15 m gekommen, aber leider waren die restlichen Sprünge ungültig.

Nach dem verheißungsvollen Start ging's nahtlos weiter mit 100 m-Lauf. Erstmals kam nun unser Jörg zum Einsatz. Aber wie das so ist mit den jungen Leuten, ungeduldig und ungestüm hat er beim Start nach dem "Fertig" mit dem Fuß gezuckt und war auch schon wegen Fehlstart disqualifiziert. Schade. Rudi (14,58 sec) und Kurt (14,65 sec) sind dann ohne weitere Zwischenfälle die hundert Meter gelaufen und konnten sich im Vergleich zum Vorjahr sogar verbessern.

Eine Stunde später haben sich dann Werner Kohnen, Willi Reichelt und Kurt beim Kugelstoßen getroffen. Die beste Weite konnte Kurt mit 10,37 m verzeichnen. Werner, mittlerweile auch schon 75! Jahre alt, scheiterte mit 8,98 m knapp an der Neunmetermarke. Bei Willi lief es mit 8,32 m nicht so gut, aber er hatte ja noch das Diskuswerfen vor sich.

Hier warfen noch Walter Wenkryn und Wolfgang Schoeppe ihren Diskus (in) aus dem Ring. Walter konnte seiner "Favoritenstellung" durchaus gerecht werden und erzielte mit 28,81 m die beste Weite von allen Dreien. Aber über 30 m hätte er schon gern geworfen, ebenso wie Wolfgang (26,24 m) und Willi (25,43 m). Im Vorfeld hatten sie diese magische Grenze bereits mehrfach übertroffen.

Parallel zu den Diskuswerfern waren die Dreitausendmeterläufer auf ihre 7,5 Runden geschickt worden. Rudi war natürlich dabei, begleitet von Dierk Feddern und Erwin Gräbner. Leicht und locker ist Rudi mit 13:02,64 min nur knapp an einer 12er Zeit vorbeischrammt (das hat ihn geärgert). Dierk war zweitbester Zirndorfer mit 14:20,18 min und Erwin ist, nachdem er in der Vorbereitungszeit durch eine Verletzung behindert war, 14:23,37 min gelaufen.

Dann blieb nur noch die 4x100 m-Staffel.

Extra dazu angereist war Dr. Wolfgang Baresel, der als Schlussläufer wie immer den Staffelstab über die Ziellinie bringen sollte. Rudi (schon wieder) machte auf den ersten hundert Metern eine recht gute Figur und konnte mit Vorsprung an Jörg übergeben. Ja und Jörg, der schließlich ausgeruht war, hat sich mächtig in Zeug gelegt und…hat sich verletzt. Die restlichen fünfzig Meter legte er nur noch humpelnd zurück, konnte aber noch an Kurt übergeben und der hat den Stab schließlich an Wolfgang weitergereicht, der ihn dann sicher über die Ziellinie befördert hat.

Fazit: Mit 6489 Punkten wurde wieder Platz zwei erkämpft und alle waren froh, dass ein langer Wettkampftag zu Ende war. Aber es war wieder ein schönes Gemeinschaftserlebnis und mit den Leistungen und dem Gesamtergebnis kann man auch zufrieden sein. Glückwunsch an die Mannschaft.